​Vancouver Island

Vancouver Island – Whale Watching und der Pacific Rim Nationalpark

Mit 450 Kilometern Länge und rund 100 Kilometern Breite ist Vancouver Island die größte nordamerikanische Insel im Pazifik. Gegenüber der modernen Metropole Vancouver gelegen, gehört sie zur kanadischen Provinz British Columbia und wird durch die Queen Charlotte Strait, die Strait of Georgia sowie die Johnstone Strait vom Festland getrennt. Die Juan-de-Fuca-Straße trennt Vancouver Island vom US-Bundesstaat Washington. Touristen besuchen die Insel vor allem wegen ihrer einzigartigen Landschaft und der Möglichkeit Whale Watching Touren zu unternehmen. Das Wetter ist wie in Vancouver ganzjährig mild und somit ideal für einen Aktivurlaub.

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Einzigartige Landschaft und vielfältiger Lebensraum

Die Insel ist ein vielfältiger Lebensraum für Bergziegen, Elche, Kojoten, Pumas und Schwarzbären. Mit etwas Glück kriegt man auch das seltene Vancouver-Murmeltier zu Gesicht. Der Campbell River ist voller Lachse und daher vor allem bei Anglern beliebt. Durch das Wetter in Vancouver bedingt und durch den starken Niederschlag an der Westküste, gibt es einen echten Küstenregenwald mit Douglasien, Sitka-Fichten und Riesen-Lebensbäumen auf Vancouver Island. Die Temperaturen fallen auch im Winter nur äußerst selten unter 0 Grad Celsius und steigen im Sommer so gut wie nie über 25 Grad. Juni bis Oktober gelten aufgrund des Wetters in Vancouver jedoch als die beste Reisezeit. Beeindruckend ist der Kontrast zwischen der üppigen Vegetation an der Küste und den hohen Bergen im Landesinneren, auf denen man im Winter sogar Skifahren kann. Der Golden Hinde ist mit 2198 Metern der höchste Berg der Insel.

Whale Watching Touren

Whale Watching Touren sind das absolute Highlight auf Vancouver Island und sollten auf jeden Fall bei einem Besuch mit auf dem Programm stehen. Neben Orcas, kann man auf Vancouver Island im Herbst auch vorbeiziehende Grauwale beobachten. In der Juan-de-Fuca-Straße halten sich die Orcas zum Beispiel zwischen Mai und Juli auf. Von Mitte April bis Ende Oktober sind auch Schwertwale in den Gewässern rund um die Insel heimisch. Am besten lassen sich die majestätischen Meeressäuger von Bord eines Bootes aus erblicken.

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Größere Whale Watching Boote starten zum Beispiel aus den Surferzentren Uclulet und Tofino. Aber auch Kanu- und Kajakfahrer haben, je nach Jahreszeit, gut Chancen auf Wale zu stoßen. Näher als so, kann man Walen wirklich nicht kommen.

Der Pacific-Rim-Nationalpark und der Strathcona Provincial Park

An der regenreichen Westküste von Vancouver Island liegt der bekannte Pacific-Rim-Nationalpark, der aus den Broken Group Islands, Long Beach und dem West Coast Trail besteht. Zwischen Tofino und Uclulet befinden sich kilometerlange Sandstrände, die vor allem bei Wanderern beliebt sind. Die Broken Islands sindnahezu menschenleer und unberührt, was vor allem daran liegt, dass man sie nur per Boot erreichen kann. Überfahrten findet man in Torquart Bay und Sechart. Zwischen Bamfield und Port Renfrew verläuft der West Coast Trail, der mit 75 Kilometern Länge zu einer der anspruchsvollsten Wanderrouten in Kanada gehört. Entlang der Steilküste wechseln sich felsiges und sumpfiges Terrain ab.

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Der Strathcona Provincial Park ist das größte Naturschutzgebiet auf der Insel. Er liegt im Zentrum von Vancouver Island und eignet sich vor allem, wenn man mit einem Camper unterwegs ist. Unmittelbar am Buttle Lake befinden sich zwei idyllisch gelegene Campingplätze. Im Park gehören die Della Falls, die mit 440 Metern Höhe zu den höchsten Wasserfällen Kanadas zählen, zu den größten Touristenmagneten. Darüber hinaus gibt es rund 150 Kilometer Kletterpfade sowie einen 16 Kilometer langen Weg über eine Hängebrücke, die ein traumhaftes Panorama bietet.

Victoria – Hauptstadt der Provinz British Columbia

Auf der Insel leben rund 750.000 Einwohner, die meisten von ihnen in Nanaimo und Victoria. Der ehemalige Pelzhandelsposten der Hudson’s Bay Company Victoria ist heute die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Hotels in Victoria gibt es reichlich. Die meisten sind sehr britisch geprägt, da die Stadt gemeinhin als die britischste in ganz Nordamerika gilt. Dies spiegelt sich in der gesamten Kultur der Stadt, aber vor allem in der Architektur wider. Besonders imposant sind das Fairmont Empress Hotel in Victorias Zentrum sowie das Parlamentgebäude. In Ersterem sollte man sich den Afternoon Tea auf gar keinen Fall entgehen lassen. Er wird hier jeden Tag pünktlich nach allen Regeln der Kunst serviert. Bei Touristen sorgen aber vor allem die roten Doppeldeckerbusse, die man aus London kennt, immer wieder für Erstaunen.

Hotel in Vancouver

Die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft sowie das milde Wetter in Vancouver und Umgebung machen Vancouver Island zu einem interessanten Reiseziel für alle, die auf der Suche nach unberührter Natur und zahlreichen sportlichen Aktivitäten sind.

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Die Metropole Vancouver eignet sich hingegen hervorragend als Ausgangspunkt um den Pazifischen Nordwesten zu bereisen. Hotels sind in Vancouver in großer Zahl und in allen Preiskategorien zu finden. Die Stadt selber bietet ein breites kulturelles Angebot mit Museen und Parks. Sehenswert sind zum Beispiel die Vancouver Art Gallery sowie das Vancouver Maritime Museum. Ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie ist der Besuch der Science World, einem Museum, das zum Mitmachen einlädt. Da Vancouver eine vergleichsweise junge Großstadt ist, kommen auch Freunde moderner Architektur auf ihre Kosten.

vor 2 Jahren

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