Hamburg

Die besten Partystädte – Hamburg

Wenn von Partyurlaub die Rede ist, denken viele zuerst an Mallorca oder Ibiza. Diese Inseln bringt man neben Sonne und Sommer auch immer mit Party, Musik, Tanz und einem ausgefeilten Nachtleben in Verbindung. Doch, wer sich bei der Planung seines nächsten Partyurlaubs nur auf diese Mainstream-Partyhochburgen verlässt, dem wird so einiges entgehen. In unserer aktuellen Reihe „Die besten Partystädte“ stellen wir euch Städte überall auf der Welt vor, in denen man ein paar perfekte Tage voller Party, Nachtleben und Aktivitäten erleben kann. Und einige dieser Städte sind ganz in unserer Nähe. Gerade Deutschland hat so einige Partyhighlights zu bieten. Eines dieser Highlights ist Hamburg, die an sich schon beeindruckende Hafenstadt im hohen Norden der Republik.

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Von kühlen Nordlichtern und heißen Nächten

Die Hansestadt, bekannt für seinen großen Industriehafen, für eine Kultur der Schifffahrts- und Handelsgeschichte und für eine Partymeile, die in Europa ihresgleichen sucht: die Reeperbahn. Im Stadtteil St. Pauli, wo der gleichnamige Fußballklub eines der größten Kultobjekte überhaupt ist, kann man feiern, wie kaum an einem anderen Ort. Aber Hamburg ist noch viel mehr als nur das. Hier findet man vom schicken Bänker bis zum einfachen Hafenarbeiter, vom Topanwalt bis zum kleinen Lagerarbeiter jede soziale Schicht. Während sie tagsüber in Kleidung und Tätigkeit getrennt sind, treffen sich diese jedoch nicht selten bei Nacht im grellen Licht der Tanzclubs und Kneipen. Genau das ist der Reiz dieser Großstadt. Hier zählt ab einer gewissen Uhrzeit der Status nicht mehr viel, vor dem Türsteher werden alle Gäste gleich.

Das Nachtleben

Wenn von Hamburg und Party die Rede ist, denken die meisten Partyurlauber in erster Linie an die Schanze oder die Reeperbahn. Dabei hat die Hansestadt noch so einiges mehr zu bieten. Die Abendgestaltung ist der erste Punkt, über den man sich Gedanken machen sollte. Zahlreiche Clubs haben zwar bereits geöffnet, richtig Stimmung kommt aber oftmals nicht vor 22:00 Uhr auf, sodass man nicht vorher ans feiern denken kann. In der Zeit davor bietet sich ein Kinobesuch oder ein Musicalbesuch, zum Beispiel im sehr empfehlenswerten Musical „Der König der Löwen“ im Theater im Hafen an. Eine andere Möglichkeit wäre ein Besuch in der Auster-Bar zum Beispiel zu einem Slam Poetry Abend. Wenn die Nacht dann so richtig losgeht, rufen Kult Bars wie das The Rock Cafe in St. Pauli oder das 20up mit heißen Rhythmen und klasse Cocktails. Und was dann im Laufe der Nacht auf der Reeperbahn passiert, das bleibt auch auf der Reeperbahn.

 

 

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Das dürft ihr nicht verpassen-Party Tipps Hamburg:

Ihr wollt euch erstmal einen Blick über die Hafenstadt Hamburg machen? Dann eignet sich die High End Bar (ehemals Top of Town) im Radisson Blu. Im 26. Stockwerk habt ihr einen einzigartigen Blick über Hamburg und auf die Alster. In loungiger Atmosphäre könnt ihr auf der Terrasse jeden Freitag und Samstag von 18 – 23 Uhr einen atemberaubende Ausblick und leckere Getränke genießen. Eine weitere Möglichkeit für einen faszinierenden Ausblick ist die Tower Bar im Hotel Hafen Hamburg. In 62 Meter Höhe habt ihr einen unglaublichen Blick über Hamburg und die Elbe und trefft auf Hamburger Originale und die Hamburger Szene.

Im Sommer ist es besonders schön in der Strandperle. Mit einem Fuß im Großstadtflair, mit dem anderen Fuß im Sand. Aber auch im Winter könnt ihr leckere Speisen und Getränke auf dem Oberdeck der Strandperle zu euch nehmen.

Das Christiansen, eine bekannte Cocktailbar am Hafen nur wenige Meter von der Reeperbahn entfernt. Die Bar selbst und auch Mixer Uwe Christiansen haben schon viele Auszeichnungen erhalten. Uwe Christianen hat schon auf der Queen Elizabeth 2 und in diversen High Class Hotels gemixt und die Barkarte enthält viele Anekdoten wann er wem welchen Cocktail serviert oder kreiert hat und wenn man ganz nett ist, bekommt man auch eine Einführung in sein wirklich wirklich großes Angebot an Whiskeys die er oder seine Gäste aus aller Welt mitgebracht haben.

Ihr steht lieber auf vergangene Zeiten, dann sind das 20flight Rock, das Queen Calavera und das King am Hans Albers Platz etwas für Euch. Das Queen Calavera war Deutschlands erste Burlesque Bar und bietet von Donnerstag bis Sonntag alle Halbe Stunde Burlesque von Deutschen und internationalen Künstlern. Viele Gäste ziehen danach keine 200 Meter weiter ins „King“ um sich ihre Abendration Rock zu holen oder ins 20 Flight Rock, einem Tiki und Rockabilly „Tanzclub“ am Hans Albers Platz. Hier sind nicht nur Musik und Interieur originalgetreu, sondern auch die Gäste. Tollen und Koteletten bei den Männern sowie Swingkleider bei den Mädels sind hier echt und nicht aufgesetzt.

Lieber Livemusik? Dann ist der großartige Irish Pub „ Finnegans Wake“ in der Altstadt ein Startpunkt, später zieht es einen dann sicher zur Reeperbahn um weitere Irische Musik im Molly Malone zu hören oder die ganze Welt der Musik in der Academy.

Ihr habt eigentlich gar keine Musikrichtung und wollt einen guten Abend verbringen, dann ist der Hamburger Berg, eine Seitenstrasse der Reeperbahn etwas für Euch. Erstaunlich viele Hamburger und wenig Touristen tummeln sich hier allabendlich in den Music Clubs. Alle sind gratis, alle sind gut, alle sind anders. Die ersten günstigen Biere auf der „Bergtour“ nimmt man im Blauen Peter 4 um im Sonnenlicht aus dem Ex-Sparr oder dem Roschinskys zu kommen. Zwischendurch hat man echten Rock im Lunacy, sixties in der Bambi-bar, Indipendent im Nachtlager, Schlager im Goldenen Handschuh oder Charts und House im Pooca gehört, und hoffentlich die besten Mexikaner Hamburgs im Lucky Star probiert.

Lieber tanzen? Wie wäre es mit dem Uebel Und Gefährlich im Hochbunker auf dem Heiligengeistfeld. Schaut aber vorher nach, was gespielt wird, Techno, House, Reggae, Swing, 20er Jahre Parties, und ganz normale Charts, hier kann alles Passieren. Und vor allem ist der Dachgarten über Hamburg toll. In der Großen Freiheit 36 spielten schon die Beatles und massig Internationale Stars. Wenn die alltäglichen Konzerte aber beendet sind, wird die Große Freiheit ein Tanzclub, für durchaus Partymusik, wobei Gitarren in der Überzahl sind. Das Mondoo bietet Funk, Soul, Hip Hop, eher also schwarze Musik aber all das durchaus Mainstreamig. Wer darauf steht ist hier richtig. Direkt am Hafen ist der kleine Club Hafenklang. Durchaus als ein Geheimtipp anzusehen, spielt der Laden alles, was nicht Mainstream ist. Von Punk, über Dschungle, bis Northern Soul oder Elektro Swing findet man hier alles und es ist auch nichts besonderes, wenn auf der Hip Hop Party auf einmal illustre Gäste das Mikrofon nehmen und los rappen. Touristen finden kaum hierher. Früher war der Mojo Club ein Aushängeschild für gute Musik in Hamburg, dann war er weggentrifiziert – Seit einigen Jahren ist er in den tanzenden Türmen neu erwacht und spielt immer noch das beste und tanzbarste aus Breakbeat, Dancefloor und Acid Jazz. Unbedingt hin da. Was der Tresor für Berlin ist, ist der Tunnel für Hamburg, seit jeher Anlaufpunkt und wohl eine der bekannteste Adressen für Techno und Rave der durchaus härteren Sorte. Der Club ist mehrfach umgezogen ist aber wieder auf der Reeperbahn angekommen – Musikalisch hat sich sowieso nichts geändert.

Silvester in Hamburg

Auch in Hamburg kann richtig toll Silvester gefeiert werden. Durch den Hafen, den die Stadt zu bieten hat, kann unter anderem am Kreuzfahrtterminal in Altona das alte Jahr verabschiedet und das neue Jahr begrüßt werden.

Wer allerdings den besten Blick auf das große Feuerwerk um Mitternacht haben möchte, der geht einmal durch den alten Elbtunnel und findet sich auf der Südseite des Hafens beim König der Löwen Zelt. Hier ist es etwas ruhiger als direkt am Hafen und der Blick auf Hamburg zur Silvesternacht ungleich schöner

Wenn die Silvesterraketen dann langsam weniger werden liegt St. Pauli und sein Trubel nur einen kleinen Fußmarsch entfernt. Die Reeperbahn ist zu Silvester zwar noch voller als ohnehin schon, aber „the place to be“ an diesem Abend. Legendär ist die Silvesterparty in der großen Freiheit 36 und wer danach noch nicht genug hat, stolpert danach noch gegenüber bei Olivia Jones Bar oder Cabaret rein. Hier ist jeden Tag so etwas wie Silvester. Weitere Ideen in Hamburg zu Silvester sind das Thomas Read oder der Mojo Club, oder eigentlich alle Bars und Kneipen am Hans Albers Platz, die fast alle auch an Silvester gratis sind.

Wer es hingegen etwas ruhiger mag, der geht ein paar Meter zur Cocktailbar Christiansens, wo es in der Regel zu Silvester den Champagner zum extremen Sonderpreis gibt. Hier kann man zu kleinem Geld stilvoll 2015 begrüßen.

Vor allen Dingen junge Partywillige wird es hingegen in das Hard Rock Cafe ziehen. Sehr schön kann es auch in den Clubs Molotow, Deutsches Haus oder im Copper House werden. Alles in allem bietet Hamburg ein buntes Programm, welches mit Sicherheit für ein Silvester in Hamburg spricht.

Tipp: Auch in Hamburg gilt, dass ein rechtzeitiges Erscheinen den Zutritt zu den Locations sichert. Zudem werden die öffentlichen Verkehrsmittel mit fortschreitendem Abend immer voller, sodass auch diesbezüglich ein zeitiger Aufbruch durchaus empfehlenswert ist.

 

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Übernachtung

Wer einen Partyurlaub in der Hansestadt plant, der muss natürlich neben den notwendigen Locations fürs Feiern auch einen Überblick darüber haben, wo man am besten einen Platz zur Übernachtung findet. Wer die Nacht zum Tag gemacht und das Feiern zum absoluten Motto erhoben hat, wird froh sein, wenn er am Ende der großen Party ein weiches Bett vorfindet, um sich für die nächsten Abenteuer wenigstens etwas zu erholen. Hamburg bietet drei verschiedene hervorragende Möglichkeiten. Die Erste, Komfortabelste und oftmals auch Teuerste, ist die Übernachtung in einem Hotel. Hier reicht ein Hotel mit drei Sternen völlig. Das Frühstück, in der Regel im Preis inbegriffen, ist oftmals reichhaltig und mit genügend Auswahl in Buffetform zu haben. Eine Alternative zum Hotel sind die vielen Pensionen und Ferienzimmer, die hier angeboten werden. Hier muss man sich das Essen jedoch in der Regel eher selbst zubereiten oder irgendwo besorgen. Und die dritte Möglichkeit sind die auch hier qualitativ inzwischen sehr hochwertigen Jugendherbergen, die zur Übernachtung einladen. Die Buchung erfolgt am besten über das Internet, hier findet man tagesaktuelle Preise und kann grade bei einem Hotel Glück haben, sehr günstige Last-Minute-Kontingente zu erwischen.

 

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Fortbewegung

Das beste Fortbewegungsmittel um schnell von A nach B zu kommen ist die U-Bahn. Auch die Busse, die sehr regelmäßig verkehren, sind hier gut nutzbar. Wird es später am Morgen, bis man die Party verlässt, und U-Bahn und Bus fahren nicht mehr so häufig, kann man bequem aufs Taxi umsteigen. Eine Hamburgcard, mit der Mann Bus und U-Bahn den ganzen Tag unbegrenzt nutzen kann, ist bereits ab 9,00 Euro zu haben.

Anreise

Die Anreise erfolgt am einfachsten mit dem eigenen Pkw. Die Autobahnen rund um die Hafenmetropole herum sind sehr gut ausgebaut, sodass der Verkehrsfluss in der Regel gesichert ist. Lediglich in den Elbtunneln kann es zu durchaus auch längeren Staus kommen. Alternativ bietet sich eine Anreise mit dem ICE an. Vom Hamburger Hauptbahnhof aus hat man perfekte Verkehrsanbindungen in alle anderen Stadtteile. Auch eine Anreise per Flugzeug ist möglich, der Hamburger Flughafen im Norden der Stadt ist nicht nur der Älteste Deutschlands, er glänzt auch durch Funktionalität und eine gute Verkehrsanbindung. Das Fliegen lohnt sich allerdings am ehesten, wenn man die Reise frühzeitig plant und ein Billigticket ergattern kann.

Die günstigsten Flüge findet ihr wie immer auf Urlaubspiraten.de, Ryanair oder Easyjet. Wer mit dem Zug anreisen möchte, findet, wenn er rechtzeitig bucht, günstige Tickets auf Deutsche Bahn.

 

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vor 2 Jahren

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